Wenn Hilfe im ganzen Land verfügbar wird, verändert sich das Leben der Menschen – dies zeigt eines der größten Sozialprojekte in Litauen, „Comprehensive Services (KOPA)“, das auf halbem Weg bereits mehr als 72.000 Einwohner erreicht hat.
Das mit Mitteln der Europäischen Union finanzierte Projekt mit einem Gesamtvolumen von 60 Millionen Euro wird bis Mitte 2029 laufen. Ziel ist die Stärkung der präventiven psychosozialen Unterstützung für Familien und Einzelpersonen in ganz Litauen.
„Umfassende Familiendienstleistungen sind kostenlos und stehen allen Einwohnern des Landes in verschiedenen Lebenslagen oder Krisensituationen zur Verfügung. Sie umfassen Einzel- und Gruppenberatungen, Selbsthilfegruppen, Elternkurse, Familienmediation sowie Kurse zur Entwicklung sozialer Kompetenzen für Kinder und Jugendliche“, erklärt Jurgita Lazauskienė, Expertin für die Aktivitäten der Agentur des Europäischen Sozialfonds. Sie fügt hinzu, dass Einzelpersonen oder Familien nicht nur eine, sondern mehrere sich ergänzende Leistungen in Anspruch nehmen können. Die Dienstleistungen werden von qualifizierten Fachkräften erbracht – Psychologen, Sozialarbeitern, Jugendbetreuern, Mediatoren, Kunsttherapeuten usw.





















